LKW Verkehrsunfall im Ausland zb. in Polen

LKW Verkehrsunfall im Ausland zb. in Polen

Ein LKW Verkehrsunfall im Ausland ist ärgerlich und für alle Beteiligten erst einmal ein Schock, der verdaut werden muss – doch er ist kein Beinbruch. Mit der richtigen Vorgehensweise, über die man sich am besten schon im Vorfeld im Klaren sein sollte, ist die Schadensabwicklung im Falle eines Unfalls auch dann kein Problem, wenn der Unfall nicht in Deutschland geschehen sollte. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim LKW Verkehrsunfall im Ausland achten sollten.

Richtig verhalten beim LKW Verkehrsunfall im Ausland – das müssen Sie wissen

Dass man bei einem LKW Verkehrsunfall im Ausland erst einmal völlig außer sich ist, ist völlig normal und verständlich. Dennoch ist es wichtig, möglichst die Fassung zu bewahren, um unverzüglich mit der Schadensabwicklung zu beginnen. Ein LKW Verkehrsunfall im Ausland kann selbst den erfahrensten Fahrzeugführern passieren und kann zudem nicht vorhergesehen werden. Gehen Sie also zunächst so vor, wie Sie es auch bei einem Unfall in Deutschland tun würden: Das Fahrzeug muss als Erstes von der Straße entfernt werden, damit der nachfolgende Verkehr problemlos passieren kann. Sichern Sie sich und andere Beteiligte zudem unbedingt sofort mit einer Warnweste und stellen Sie ein Warndreieck in sicherer Entfernung auf. Alle Beteiligten sollten sich nach dem LKW Verkehrsunfall im Ausland zur Sicherheit hinter die Leitplanke begeben, um besser vor vorbeifahrenden Autos geschützt zu sein.

Ist der Schaden kein Bagatelldelikt, sollte grundsätzlich immer die Polizei verständigt werden, welche dann vor Ort ein Protokoll aufnehmen kann. In ganz Europa gilt die Rufnummer 112 als internationaler Notruf, unter dem Sie sowohl die Polizei als auch einen Krankenwagen rufen können. Schildern Sie – soweit es Ihnen in der entsprechenden Fremdsprache möglich ist – den Unfallhergang möglichst genau und prägnant. Auch ist es wichtig, die Kontaktdaten umgehend mit allen anderen Unfallbeteiligten auszutauschen, um später die Versicherung darüber informieren zu können.

Die „Grüne Karte” beim LKW Verkehrsunfall im Ausland – was ist das genau?

Die sogenannte Grüne Karte kommt vor allem in Deutschland zum Einsatz, sofern ein ausländischer Fahrzeugführer am Unfall beteiligt ist. Doch sie lässt sich auch dazu verwenden, wenn ein LKW Verkehrsunfall im Ausland geschieht. Hier lässt sie sich als Ersatznachweis für eine LKW-Haftpflichtversicherung nutzen, der dann im jeweiligen Land auch gültig ist. In den letzten Jahren ist die Grüne Karte jedoch eher selten geworden und wird maximal noch in einigen südeuropäischen Ländern zwingend verlangt. Es ist dennoch sinnvoll, sie mitzuführen, falls es doch einmal zu einem LKW Verkehrsunfall im Ausland kommen sollte. Dies betrifft vor allem Länder, die nicht zum EU-Raum zählen, also Staaten wie Bosnien, Serbien, Albanien, Montenegro oder auch Weißrussland. Erkundigen Sie sich bezüglich der Zusendung der Karte bei Ihrem Versicherer, der Ihnen auch alle weiteren Informationen darüber im Zusammenhang mit einem möglichen LKW Verkehrsunfall im Ausland zukommen lassen wird.

Weil im Ausland grundsätzlich oft andere Verkehrsregeln und Besonderheiten auf der Straße gelten, sollten sich LKW-Fahrer, aber auch Fahrzeugführer von PKWs unbedingt über die Eigenheiten des jeweiligen Landes informieren. So ist es in einigen Ländern beispielsweise vorgeschrieben, mit Tagfahrlicht fahren zu müssen – ansonsten droht ein Bußgeld. Auch die Kosten für überhöhte Geschwindigkeit sind in anderen Staaten meist deutlich höher und eine enorme Kostenfalle, wenn man unvorsichtig ist.

Erste Hilfe und Maßnahmen

Sobald ein LKW Verkehrsunfall im Ausland geschieht, hat die Sicherheit der Beteiligten absoluten Vorrang. Kümmern Sie sich nach dem Unfall also umgehend um die Verletzten und leisten Sie Erste Hilfe, bis der Rettungswagen eintrifft. Im Falle eines brennenden Fahrzeugs bei einem LKW Verkehrsunfall im Ausland ist es wichtig, sich selbst keiner Gefahr auszusetzen, auch wenn andere Menschen bedroht sind. Helfen Sie, wo Sie können, bleiben Sie aber dennoch vorsichtig. Bringen Sie Verletzte nach einem LKW Verkehrsunfall im Ausland in eine stabile Lage und versorgen Sie sie, soweit es Ihnen möglich ist, bis Polizei und Krankenwagen am Unfallort eintreffen.

Die Protokollierung bei einem LKW Verkehrsunfall im Ausland

Das größte Risiko bei einem LKW Verkehrsunfall im Ausland ist, dass die Versicherung hinterher die Kosten nicht übernimmt – davor fürchten sich zu Recht viele Fahrzeugführer. Dies kommt gar nicht so selten vor und kann durchaus passieren, wenn der Hergang von einem LKW Verkehrsunfall im Ausland nicht genau dokumentiert werden kann oder unklar ist. Machen Sie also möglichst schnell Fotos vom Unfallort und vom beschädigten Fahrzeug, um den Schaden später belegen zu können.

Auch ein Protokoll muss erstellt werden. Aus diesem soll später hervorgehen, wie der Unfall entstanden ist, wer daran schuld ist und wer beteiligt war. Als Grundlage hierfür bietet es sich an, den europäischen Unfallbericht zu verwenden. Dies ist ein innerhalb der EU vereinheitlichtes Formular, das sich als Vordruck nutzen lässt, um die wichtigsten Fragen nach einem LKW Verkehrsunfall im Ausland beantworten zu können. Drucken Sie sich dieses am besten bereits vor der Abreise im Internet aus, damit Sie schnell darauf zurückgreifen können. Ein guter Tipp: Drucken Sie das Dokument möglichst auf Englisch oder in der Landessprache des jeweiligen Staats aus, sofern Sie diese verstehen. Dann gestaltet sich auch die Kommunikation mit den Beteiligen am LKW Verkehrsunfall im Ausland einfacher und jeder weiß, womit er es gerade zu tun hat.

Ganz wichtig ist, dass alle Beteiligten das Protokoll unterschreiben, um damit zu zeigen, dass sie einverstanden sind. Für die Versicherung und die Kostenübernahme spielt dies später eine entscheidende Rolle. Achtung: Die Signatur auf dem Protokoll alleine ist kein Schuldeingeständnis und darf nicht damit verwechselt werden!

LKW Verkehrsunfall im Ausland: Was man zum Thema Unfallversicherung im Ausland wissen muss

Hinsichtlich der Schadensregulierung greift innerhalb der EU für gewöhnlich die LKW-Haftpflichtversicherung. Allerdings ist dies nicht bei allen Policen der Fall und muss unbedingt im Vorfeld erfragt werden. Handelt es sich um einen Staat, der sich außerhalb des EU-Raums befindet, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die KFZ-Versicherung hier nicht greift. Ist dies der Fall, sollten Sie vorsorgen und eine entsprechende Police für das Ausland abschließen, um auf der sicheren Seite zu sein. Geschieht dann wirklich einmal ein LKW Verkehrsunfall im Ausland, ist man abgesichert und der Versicherer wird die Kosten übernehmen. Dies kann eine enorme finanzielle Belastung verhindern, die gerade bei Unfällen im Ausland nicht so selten vorkommt.

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