Mehrere Verletzte durch Hagel und Sturm

Der letzte Tag des vergangenen Monats endete mit schwerem Personen- bzw. Sachschaden in Süddeutschland. Eine Autofahrerin aus Bayern kam ums Leben, mehrere Autos wurden zerstört und ein Rockfestival musste abgebrochen werden. Hagel und Sturm verursachen Millionenschaden – jedes Jahr.

 

Das Unwetter kümmert sich nicht um uns. Heftige Stürme und Hagelschauern verursachten Millionenschäden in Süddeutschland, mehrere Menschen sind verletzt worden. Das Festival „Rock am Härtsfeldsee“ (neben Stuttgart) musste abgebrochen werden, der Sturm zerwarf die Zelte, deshalb musste das Festival vorzeitig beendet werden. Die Besucher des „With Full Force“ Metal Festivals (in der Nähe von Leipzig) waren auch nicht glücklich: Neun Menschen wurden schwer verletzt, 51 Weitere mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Gegenüber dem „Härtsfeldsee Festival“ konnte man nach den Räumungsarbeiten die Veranstaltung am nächsten Tag fortsetzen.

 

Verkehrsunfälle in Süddeutschland
Die Stuttgarter Polizei konnte keine Pause halten: Es gab mehrere Verkehrsunfälle im Kreis, sieben Menschen wurden leicht verletzt. Eine Autofahrerin aus Augsburg war nicht so glücklich und sie kam ums Leben, nachdem ein Baum auf ihr Auto fiel. Der Schlag war so heftig, dass das Leben der Frau nicht mehr gerettet werden konnte. Ironisch: In Ulm-Donautal bedeutete das Fahrzeug das Leben für einen Mann, der vor dem Gewitter in seinen Pkw flüchtete. Auch hier wurde das Auto durch einen Baum zerstört, aber der Mann verletzte sich nicht.

 

Verkehrsbehinderungen durch Bäume und Äste
Bei Unwetter bedeuten vor allem Bäume und Äste die größten Probleme. Hunderte von Fahrzeugen wurden mehr oder weniger beschädigt, Gutachter rechnen mit Millionenschaden. Die Unfälle und das Unwetter behinderten nicht nur den Straßenverkehr, sondern auch einige Bahnlinien mussten abgesperrt werden. Die Oberleitungen und die Gleise wurden wiederum durch Bäume und Äste beschädigt, deshalb musste man die Strecken vor der Neueröffnung entsorgen.
Hagel und Unwetter verursachen Millionenschaden jedes Jahr. Neben dem Verkehr und den Alltagsmenschen werden auch die Bauern geschädigt. Laut Sachverständigen verursachen Hagelschauern mehr als 40 Millionen Euro Schäden, alleine im Weinbau.

 

Veränderungen bei der Hauptuntersuchung (HU)

Ab 1. Juli 2012 veränderten sich die Regeln der Hauptuntersuchung. Ziel ist damit natürlich eine bessere Verkehrssicherheit und die Umweltschonung. Ab jetzt kann der Sachverständige dem Autoinhaber Hinweise geben, nach denen der Fahrer sein Auto reparieren lassen kann. Wer überzieht, muss mehr Zahlen, die Rückdatierung entfällt. Die Veränderungen im Überblick.

 

Seit Anfang dieses Monats veränderten sich die Regelungen der HU (Kfz-Hauptuntersuchung). Wir beschäftigen uns in diesem Blogspot mit den wichtigsten Veränderungen.
  • Neue Kategorie: „Hinweis“: Eine neue Kategorie wird eingeführt, nämlich „der Hinweis“. Ab jetzt verfügt der Prüfer über die Möglichkeit, dem Kunden (Autofahrer) Hinweise bzw. Reparaturtipps zu geben. So macht der Prüfer den Inhaber des Fahrzeuges auf einige große Mängel aufmerksam.
  • Probefahrt bei der HU: Eine HU soll laut der neuen Vorschriften mit einer Probefahrt beginnen. Der Prüfer kann damit die elektronischen Systeme kontrollieren.
  • Elektronikprüfung: Selbst die Elektronik wird gründlicher überprüft. Bei Autos, die erst nach dem 1. April 2006 zugelassen wurden, müssen die elektronischen Sicherheitssysteme überprüft werden. Während der Elektronikprüfung werden zum Beispiel die aktive Kopfschütze, den Fernlichtassistent und das Reifendruckkontrollsystem überprüft.
  • Verbandskasten und Warndreieck sind HU-pflichtig: Bei der HU sollen sowie der Verbandskasten als auch das Warndreieck überprüft werden.

 

Keine Rückdatierung mehr aber Bußgeld für nachlässige Autofahrer
Wenn jemand sich verspätet und damit die HU deutlich (länger als zwei Monate) überzieht, muss mit einem Aufschlag von 20 Prozent rechnen. Die Rückdatierung entfällt und immer die volle Plakettenlaufzeit wird vergeben. Autofahrer müssen laut ACE (Auto Club Europa) mit einer Mehrausgabe von 50-60 Euro rechnen, wenn sie die Frist verpassen. Laut Aussagen des Clubs bedeuten die neuen Regelungen eine schlichte Erhöhung des Grundpreises. Mehr Arbeit, mehr Zeit und damit mehr Geld – logisch. Eine HU wird rund 4 Euro teurer als bisher.

 

Verkehrssicherheit und Umweltschutz im Mittelpunkt
Mit den neuen Regelungen möchte man natürlich eine bessere Sicherheit im Verkehr schaffen und die Umwelt besser schonen. Modernere Techniken sind immer sicherer und umweltfreundlicher; von der neuen Kategorie ‚Hinweis‘ erwartet man, dass auch Inhaber von älteren Fahrzeuge ihre Autos modernisieren, obwohl dies in der Regel nicht billig ist.